Budapest - Greg Bites Reality

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Fotos

Neue Ladung Fotos am Start.
Da ich noch keine Kamera vor Ort habe, poste ich mal ein paar Bilder vom Lars:



Die ber?hmte Kettenbr?cke bei Nacht und Nebel. Tolles Bild.


Die Donau. Quelle des Lebens der Ungarn und Ursprung des Durchfalls bei Trinkgenuss.
Wenn die Sonne scheint ist die Donau blau, ansonsten gr?n.


Die Kettenbr?cke bei Tageslicht. Sch?n, ne ?


Das Donauufer mit Blick auf Buda und Reisebus.


Lars und ich beim Spiel Ungarn - Kroation.
Und nein, ich habe mir diesen bescheuerten Hut nicht gekauft !


Ujpest Stadion gut gef?llt.
Ich esse ungarische Bretzel.
Links auf der Trainerbank sitzt Lothar Matth?us.
Wir haben ihn mehrmals gerufen, aber er hat uns nicht gewunken.
Der Arsch.


Die Ungarn machen echt gut Stimmung.
Respekt. Fast wie bei RWE.


Deutscher Block ;-)


Lars mit einheimischen Fu?ballfans.
Total offenherzige Menschen und gut informiert ?ber den deutschen Fu?ball.


Momo und Chris machen Stunk.


Dosenbier ist hier der Renner.


Die Kroaten haben richtig Rabatz gemacht. Leuchtraketen, Bengalos und Randale w?hrend des Spiels.
Aber wenn man die Sitze aus den Verankerungen rei?t, bekommt mans mit der nicht zimperlichen ungarischen Streitmacht zu tun.
Was f?r ein Schauspiel !


Der Alex spackt auf der Terez Kor?t. Mein Block.




Till von der Nordseeinsel Spiekeroog mit Faible f?r dralle russische Nutten.
Lernt hier grad die U-Bahn-Stationen auswendig.
Nur so, aus Jux.
Dufter Kerl.


Die Lisa aus M?nchen und die Marie aus Frankfurt bei Alex Zuhause


Kaum steh ich hier und singe, kommen sie von Nah und Fern.


Alex und ich bei mir zum Vorballern.
Mein Zimmer sieht aber schon wieder vollkommen anders aus.
Fotos folgen bald.


Israelische Studentenparty:
Deutsche Studenten feiern mit.
Singen Karaoke.
Leeren Dosenbier f?r einen Euro.
....und die Frauen zeigen viel Haut !


Pachty, pachty, pachty und mit Kater das Lernen nicht vergessen!


So, das wars.
Danke an Lars f?r die Bilder und die sch?ne Zeit.

1.11.05 21:47


Wiebke & andere Peinlichkeiten

Buuuaah.

Ihr glaubt nicht wie kalt es hier geworden ist.
Ich empfand es ja schon als ein Ph?nomen, da? die Damen selbst im Herbst bei 10 Grad noch im Minirock herumstaksen.
Das war sch?n anzusehen.
Aber jetzt machen selbst die hartgesottensten Piroskas die Luke unten zu

Und holen stattdessen die Biberfelle raus, um sie sich um ihre grazi?sen H?ften zu schwingen.


Gestern war ja Halloween. Das wird hier nicht so fett gefeiert, wie in Amiland bzw. neuerdings in Deutschland.

Aber trotzdem hatte ich eine Begegnung der dritten Art.

Wir waren gestern mit ner gr??eren Gruppe in einer sehr gem?tlichen Studentenkneipe, dem Szimpla verabredet.
Schon als ich reinging, h?rte ich eine Frau hysterisch "FICK????N !" schreien.
Insgeheim dachte ich: "Jawoll, haben wir das Dutzend bald voll", aber der Schock traf mich, als ich dieses m?nnerfressende Gesch?pf vor meinen Augen sah.
Es war Wiebke.
Bis jetzt hatte ich nur aus Erz?hlungen von ihr geh?rt, aber heute stand sie wahrhaftig vor mir:

Wiebke ist angehende Tiermedizinerin aus einem kleinen Kaff im Norden, in der N?he von Husum.
Also kommt sie aus der verdammten Ein?de. Schlimmer als Iowa.
Sie hat rote Haare, Augenringe wie ich nach einem Festival und redet ununterbrochen ?bers Jagen.
Ihr liebstes Hobby ist es, mit ihrem Pferd durch das Schilf zu reiten und Schweine zu schiessen.
Die nimmt sie dann h?chstpers?nlich aus, und pfeift sich mit ihrer Mutter ohne Ende Schweinebraten rein.
"FLEEEEEIIIISCH"
Nach ihren Angaben hat sie die letzten 19 Jahre ihres Lebens mit "Schweinejagen, Kiffen, Doppelkornsaufen und Pferdespielchen" verbracht.
Ich war so beeindruckt, da? ich Details ?ber Pferdespielchen gar nicht erfahren wollte.
Aber ich brauchte sie gar nicht zu fragen, sie erz?hlte mich von sich aus, da? sie zwei Pferdepimmel bei sich im Zimmer h?ngen hat.
Als Troph?e.

Soso, ...als Troph?e.

Und jetzt m?chte sie Tiermedizinerin werden, weil sie es kaum erwarten kann, "bis zur Schulter in einem Kuharsch zu stecken, um die Ged?rme zu zerfleischen".
Wahrhaftig, sie sagte es uns unverbl?mt in unsere staunenden Gesicht.
Danach stand Wiebke auf, r?lpste laut, nahm einen gro?en Schluck Bier und schrie wieder mal:"Fick??????n !"

Ich hoffe, ich kann euch bald ein Foto von ihr zeigen, damit ihr dieses Grauen mal verbildlichen k?nnt.

Aber zum Gl?ck (oder leider) sind nicht alle hier so exzentrisch.

-
Ansonsten wird hier alles Business As Usual.
Ich habe einen guten Lernrythmus, soda? ich auch noch Zeit finde, das Budapester Nachtleben zu genie?en.
Am Freitag war ich wie erw?hnt auf dem "THE MOOG"-Konzert.
Das war gro?artig. Die klingen wie die Strokes und der S?nger ist eine Mischung aus Liam Gallagher, Pelle von den Hives und Gustaf Noren von Mando Diao.

Ich wurde richtig sehns?chtig bei dem Fiepen der Gitarrenverst?rker, den tanzenden Groupies in der ersten Reihe und dem Geruch von Rock'N'Roller-Schwei? vermischt mit Bier und Zigaretten.
Musste an die letzte Show im Nova denken. Vermisse das Monkeyfeeling auf der B?hne.

Naja, nach dem Konzert kam ich mit ein paar Leuten ein wenig ins Gespr?ch, einerseits um hier ein paar Musikerconnections klarzumachen und zu wissen, wo es demn?chst gute Veranstaltungen in dem Bereich gibt.
Die Indieszene ist hier ziemlich lebendig.
Die Party danach war auch super. Wir haben viel getanzt zu Musik, die ich einerseits aus Deutschland schon kannte und andererseits interessantem Electro-Zeugs. Remixe und so.

Und lustig war, da? anscheinend viele M?dchen auf Sportfreunde Stiller stehen.
Eine kannte sogar Madsen, Juli und Silbermond.
Da konnte ich es mir nat?rlich nicht verkneifen, zu erw?hnen, da? ich mit meiner Band zusammen mit Madsen schon ein Konzert gespielt habe.
Ihre Telefonnummer war mir sicher

Wenn mich die Jungs, die vorher so laut get?hnt haben, mich wirklich besuchen wollen, dann gebe ich euch einen Tipp:
Zieht eure Bandshirts an !
So kommt ihr immer ins Gespr?ch mit der Weiblichkeit.
Da die "coolen" Bands hier nicht so oft spielen, ist Merchandising sehr rar.

-

Am Wochenende kommt meine Mutter mich besuchen.
Sch?n, wenn Mama mal wieder da ist

Zuletzt noch ein Flyer von dem n?chsten Event, den ich besuchen werde.
Alan McGee, Produzent von Oasis und Blur legt im Trafo Club auf.
Highlight !



1.11.05 21:54


Stammkneipen

Also,..... abends, wenn wir die Schnauze voll von unseren B?chern haben, treffen wir uns gern zu einem Bierchen.
Zwei L?den sind zur Zeit zu unseren Stammkneipen geworden.
Das Szimpla ist echt super.
Total studentisch, nett gem?tlich aufgemacht.
Und: Kickertische ! Ganz wichtig. Aber die Ungarn sind gute Kickerspieler.
Mussten uns schon einige Klatschen einfangen.

Im Sommer soll es noch toller sein, weil dann im gro?en Biergarten die Sonne hineinscheint und das Open Air-Kino offen hat.







3.11.05 12:33


Dehydration und Elektrolyten



Dehydration ist der gr??te Feind des Trinkers
Darum,...immer an die Elektrolyten denken !
17.11.05 14:31


Turbojugend says: Vienna Must Be Destroyed !



Also wie geil war das denn bitte ?!

Letzte Woche Freitag hingen wir auf einem Konzert ab (ich berichtete) und ich hatte mein edles Turbonegro-Shirt an.
Andris, ein Kerl, mit dem ich schon vorher mal gequatscht hatte (er steht voll auf Stonerrock al? Kyuss, Fu Manchu und Dozer), erz?hlte mir beil?ufig, sie w?rden am Dienstag nach Wien zum Turbonegro-Gig fahren.
Ich konnte es kaum fassen. Wie konnte er mir diese Information so beil?ufig mitteilen.
Als er merkte, wie ich aus dem H?uschen war, bot er mir an, mit seinen Kumpels im Auto mitzufahren.
Schnell am n?chsten Morgen die Tickethotline angerufen und noch eine von den letzten 9 Karten erwischt.

Naja, dachte ich, wenn schonmal in der Stadt, k?nnte ich mir ja auch einen kleinen Tagestrip g?nnen.
Da am Dienstag bis auf Ungarisch alle Seminare ausfielen, schipperte ich schon morgens nach Wien.
Vorerst jedoch ohne meine neuen ungarischen Freunde. Die w?rden mich nach dem Gig mit dem Auto nach Budapest fahren

Wien lag mir zu F??en.
Total spontan und unverbl?mt.
In meinem Rucksack war nur ein Reisef?hrer, eine Flasche Wasser und mein Buch.
Wie fr?her zu guten alten Interrail-Zeiten.



Die Stadt ist wundersch?n, auch - oder sogar - im Winter.
Man kann stundenlang durch die Gassen schlendern und von einem Kulturtrip in den n?chsten geraten.

Wenn da nicht die Wiener w?ren, dieses arrogante eingebildete V?lkchen.
Die behandeln einen "aufrichtigen Teutonen" wie mich (!!) als k?me ich aus dem Wald und der Krieg ist grade erst vorbei.
Die wienerische Hochkultur scheint denen wohl etwas zu Kopf gestiegen zu sein.


Ich glaube, die nehmen uns immer noch ?bel, da? ihr Adolf bei uns Karriere gemacht hat. ;-)



Selbst beim Kaffeebestellen bekommt man die Wiener ?berheblichkeit zu sp?ren.
Einen simplen Kaffee, verdammt nochmal, aber die machen daraus gleich einen Staatsakt.

Ich bekomme unnachgiebige Widerworte:

"Einen Kaffee bitte"
"Miiit Schlagobers oooder H?uferl?"
"Kaffee"
"Ja, der Herr, iiich hoob sie scho verstohndn, aber mit Schlagobers oder H?uferl ?"
"Kaffee ohne Milch und Zucker. Einfach schwarz"
"A geh, mogst net Schlagobers, k?nnst dees etwa neeet?"
"Hm...*r?usper*...klar, eeeehm...wie war das zweite nochmal,...ich glaub..... das nehm ich."

Und Jungs, ihr kennt dieses Augenrollen von Frauen, seid ehrlich !
Dieses dem?tigende Augenrollen von Frauen mit St?ckelschuhen und zuviel Mascara in den Brauen, wenn man mal keinen Plan hat, ...

Nun denn.
Selbstredend habe ich mir bei meinen ausgiebigen Spazierg?ngen das Schlo? Sch?nbrunn, die Hofburg und den Stephansdom angeschaut (siehe Fotos).
Irgendwo hat immer ein Kaiser, K?nig und Kasper gewohnt, wurde geh?ngt oder hat sich begraben lassen.
Sch?ne Sache, aber nix gegen das Schlo? Borbeck, definitiv !


Schloss Sch?nbrunn


Die Hofburg


Der Stephansdom, Banane links und ich.



Und Shoppen kann man da, alter Schwede, ich h?tte tausende von Euro in CDs, Platten, Klamotten und Accessoires investieren k?nnen.
Ich kann wirklich nur die Neubaugasse empfehlen, die ist einmalig. Da reiht sich ein cooler Laden an den n?chsten.





Als es dunkler wurde, hab ich mir zwei Bier gekauft und mich in die U-Bahn Richtung Arena gesetzt, wo das gro?artige Turboneger-Konzert stattfinden sollte.
Echt geil, wie ich in meinem schicken Mantel und zwei Dosenbier in Wien schon den Oberproleten dargestellt habe.
Das ist in Borbeck und Budapest schon anders.

Schau mal Mama, ich kann Turbonegro in den Schnee pinkeln !!


Ein Schneesturm kam auch kurz auf...


Und die Arena, der Hort der norwegischen Turbodarkness, war eher vergleichbar mit dem AZ in M?lheim.
Aber am?sant, wie sich Turbojugenden auf ?si-Deutsch unterhalten.
Ich glaube da sind die sogar wirklich schwul.
Aber allesamt sympathisch und lustig, beim Plausch mit Gl?hwein vom Solistand und Bier von der Tanke.



Irgendwann trudelten auch meine Budapester Freunde ein.



Das war ja schon mein viertes TRBNGR-Konzert, also kenne ich die uniformierten Seem?nner, die sich stets an den Arsch fassen und "I Got Erection" gr?hlen.
Aber die Ungarn kannten es noch nicht und erst als ich sie animierte mitzusingen, hatten sie sichtlich Spa?.
Aber ohne Anfassen





Das Konzert war super, besser als auf Festivals, denn ich finde bei Clubkonzerten ist man mehr unter sich und die Stimmung unter den 800 Leuten war blendend.
Hank hielt seine ?blichen Ansprachen ?ber Nonsens und die gro?en Komponisten Mozart und Falco.
Bierbecher flogen von links nach rechts und von vorne nach hinten, man umarmte sich, schrie "Gimme Deathpunk baby"
und erntete "And I like it".
Da ich dieses Jahr auf dem Hurricane-Festival unzurechnungsf?hig war, konnte ich jetzt auch mit Freude feststellen, da? die neuen Songs live auch exzellent abgehen.
Ansonsten haben sie alle Klassiker gespielt: "Denim Demon", "Sailor Man", "Rendevous With Anus", "Age Of Pamparius", "I Got Erection", "Get it On" usw, etc pp.





Leider kann man auf diesem Bild nicht erkennen, da? der Crowdsurfer eine Assrocket im Arsch stecken hatte.
Eine gute Weiterf?hrung der Tradition, gute Sache





Tolles Konzert. Ein Highlight in meiner Konzertkarriere.

Die R?ckfahrt von Wien nach Budapest dauerte mit dem Auto drei Stunden und ich hatte trotz extremer M?digkeit (ich hatte 20 Stunden nicht geschlafen) einen Mordsspa?.
Der Frankie, ein Journalist, zeigte die Raffinessen des ungarischen Humors und brachte mich unentwegt zum Lachen.
Es war wirklich nett, da? sie sich auch untereinander nur auf Englisch oder Deutsch verst?ndigten, so da? ich mir nicht wie ein Fremder vorkam.


Sowieso sprechen hier fast alle gut Deutsch und Englisch.
Das macht das Leben hier leichter, weil die ungarische Sprache schon sehr sehr schwer ist und viele deutsche Studenten nach drei Jahren noch keinen Smalltalk halten k?nnen.
Um 3 Uhr nachts fiel ich dann in mein Bett und freute mich auf die Chemievorlesung in 6 Stunden.

Aber es war ein geiler Tag, ein geiles Konzert und Wien eine geile Stadt.
Bis auf die Wiener

Alles in allem: Es war eine geile Nummer.

A geh,
bis sp?ter

Euer Turbogregor.



Hier noch ein paar Bilder aus Wien:






Das M?bel - Gem?tliches Kaffee mit doofer Bedienung.
Rechts: Kokainabh?ngiger Journalist mit Zuckungen...



28.11.05 12:50


I LOVE BUDAPEST

28.11.05 12:51





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